Auf der Reise in die Antike ist auch die Türkei ein geeignetes Reiseziel. Genauer heißt das: Die Reise geht nach Priene. Die antike Stadt liegt nördlich von Milet auf der Halbinsel Mykale und war damals ein bedeutender Hafen für die Griechen.
Ünterkünfte
Urlauber, die an der türkischen Ägäis ihre freie Zeit verbringen möchten, sind auf Mykale genau richtig. Meist finden sie jedoch in Izmir Unterschlupf. Genauere Informationen zu verfügbaren Unterkünften können auf www.casamundo.de bezogen werden. Priene ist ein beliebtes Ziel bei Tagesausflügen. Erstmals wurde Priene im 7. Jahrhundert erwähnt. Die Stadt der Ioner gab es allen Vermutungen nach aber bereits vor der ersten schriftlichen Erwähnung. Damals war Priene noch ein bedeutender türkischer Hafen, doch mit den Jahren versandete die Region genauso wie zahlreiche andere vorherige Küstenstädte.
Lange Zeit wurde die Stadt vernachlässigt, sodass sie allmählich zerviel. Unter Alexander dem Großen wurde Priene dann wieder aufgebaut. Jedoch währte der Wohlstand nicht lange. Kaum war sie wieder aufgebaut, fiel sie einem Krieg zum Opfer. Durch die stetige Versandung des Hafens verlor Priene seine Bedeutung und zerfiel erneut. In den letzten Jahren wurden viele Teile der Stadt wieder ausgegraben. Viele öffentliche Gebäude wie das Theater, das Rathaus und die Agora sind relativ gut erhalten.
Das absolute Highlight der Ausgrabungen ist jedoch der Athenatempel. Die Bauart des Tempels ist so im türkischen Raum nicht wiederzufinden. Der Tempel orientierte sich stark an der Bauweise Athens. Zudem wird in Priene deutlich, wie der griechische Städtebau damals in einer mittelgroßen Polis aussah. Über 50 Häuser und zahlreiche öffentliche Bauten wurden während der Ausgrabungen bereits freigelegt. Die klassische hellenistische Stadt wurde analog zur archäologischen Stadt Pompeji in Italien das „griechische Pompeji“ genannt. Priene ist archäologisch sehr bedeutend, was vor Allem an den gut erhaltenden Bauten liegt. Zudem ist durch die Entdeckung einer griechischen Stadt in der Türkei mehr über die Struktur und Funktion einer antiken Stadt zu erzählen. Im Gegensatz zu vielen anderen antiken Städten eröffnet sich dem Betrachter eine ganze Stadt mit allen erdenklichen Gebäuden. So sind auch viele Wohnhäuser, Straßen und wichtige Plätze nahezu vollständig erhalten. Die strenge Struktur und das Raster der Stadtplanung wird hier besonders deutlich.
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